1259 - Der Weg nach Eden by Unbekannt

1259 - Der Weg nach Eden by Unbekannt

Author:Unbekannt [Unbekannt]
Format: epub
Published: 2010-01-10T03:19:25+00:00


4.

„Beteigeuze!" entfuhr es Ras Tschubai, als die BASIS nach einem heftigen Flackern der Grigoroff-Schicht und ihres anschließenden Zusammenbruchs in den Normalraum zurückgestürzt war.

Perry Rhodan blickte mit halb zusammengekniffenen Augen auf den roten Überriesen, der im Mittelpunkt des Frontsektors der Panorama-Galerie abgebildet wurde.

Es hätte der Hauptstern im Sternbild Orion sein können. Die auf den Datensichtschirmen der Konsolen eingeblendeten Werte zeigten eine verblüffende Übereinstimmung mit denen von Beteigeuze. Dieser Stern im Fornax-System gehörte ebenfalls zum Spektraltyp M2, war rund 400 mal größer als Sol und leuchtete rund 8000mal heller als das Muttergestirn der Erde. Ob und wie seine Helligkeit schwankte, würde sich allerdings erst durch Messungen über einen längeren Zeitraum und ent sprechende Hochrechnungen feststellen lassen. „Wir haben rund achtzehntausend Lichtjahre zurückgelegt", stellte Javier sachlich fest. „Das galaktische Zentrum ist noch zweihundertvier- unddreißig Lichtjahre entfernt."

„Hyperimpulse!" sagte Deneide Horwikow. „Aus einer Entfernung von rund drei Astronomischen Einheiten an Backbord."

„Die Sonne ist rund fünfundzwanzig Astronomische Einheiten von uns entfernt", bemerkte Tschubai dazu. „Handelt es sich um unverständliche Hyperimpulse?" fragte Sandra Bougeaklis. „Nein", antwortete Deneide. „Aber es steckt ein System dahinter. Ha- miller, kannst du etwas damit anfangen?"

„Noch nicht", erklärte die Positronik. „Aber ich habe die Ortung auf die Quelle der Hyperimpulse konzentriert und festgestellt, daß sich dort ein lunagroßer Himmelskörper befindet, wahrscheinlich ein Trabant des roten Überriesen, der seine Sonne in einer mittleren Entfernung von neunundzwanzig Astronomischen Einheiten umkreist."

„Ein Planet!" rief Fellmer Lloyd. „Hämiller, stelle fest, ob es der einzige Planet der roten Sonne ist!"

„Ich bin dabei, Sir", gab die Hamiller-Tube zurück.

Im Hintergrund öffnete sich ein Schott.

Rhodan wandte den Kopf und sah, daß Vishna und Taurec die Hauptzentrale betraten.

Er'fragte sich, was in den Köpfen der beiden Kosmokraten vorging. Sie mußten sich oft hilflos vorkommen, da sie auf der Stufe der vierdimensionalen Daseinsform, auf die sie sich heruntertransformiert hatten, um unmittelbaren Kontakt mit den Menschen und anderen niederrangigen Intelligenzen aufzunehmen, die meisten der „übernatürlichen" Kräfte und Fähigkeiten verloren hatten, die nur im überge ordneten ndimensionalen Konti- nuum zur Geltung gebracht werden konnten.

Wie schon oft vorher, fragte sich der Terraner auch diesmal, ob er jemals erfahren und begreifen würde, was das ndimensionale Kontinuum war, in dem die Kosmokraten normalerweise existierten - in einer Zustandsform, die sie in herabtransformiertem Zustand nicht einmal zu beschreiben vermochten. „In zirka vierhundertfünfzig Millionen Kilometern Entfernung befindet sich ein intelligentes Lebewesen", erklärte Taurec, als er und Vishna das Kommandopodest erreicht hatten. „Vierhundertfünfzig Millionen Kilometer?" wiederholte Deneide. „Das entspricht ja den rund drei AE, die der unbekannte Trabant von uns entfernt ist, von dem wir Hyperimpulse empfangen. Ein intelligenter Planet?"

„Ich muß die Singularität der betreffenden Intelligenz in Frage stellen", warf die Hamiller-Tube unge fragt ein. „Es wurden bisher vierhundertzweiunddreißig Quellen ermittelt, die Hyperimpulse emittie ren. Ein vorläufiger Schluß besagt, daß dort zahlreiche intelligente Wesen per Hyperfunk miteinander kommunizieren."

„Es ist nur ein Wesen", beharrte Taurec auf seinem Standpunkt Das haben die Instrumente der SYZZEL angezeigt"

„Vielleicht führt dort jemand Selbstgespräche", witzelte Tschubai.

Er taumelte, als Gucky unverhofft direkt neben ihm materialisierte und ihn dabei anrempelte. „Jemand denkt!" schrillte der Ilt aufgeregt. „Irgendwo draußen im Weltraum denkt eine fremde Intelligenz mit großer Intensität.



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